Band 2

 

Es war einmal…

Ein großes, schönes und mächtiges Segelschiff,

das fuhr auf dem großen, offenen Meer.

An Bord gab es einen Kapitän und seine Crew:

Offiziere, Unteroffiziere und

eine große Mannschaft

Sie fuhren unter der Flagge des Königs der Könige

und standen unter Seinem Befehl.

 

Der Kapitän war eigens vom König auserwählt

für eine ganz besondere Aufgabe.

Die bestand darin, all die vielen großen und

kleinen Schiffe, ganz unterschiedlicher Herkunft

und Zielen, aber alle zum Reich des Königs gehörend,

zu erreichen und ihnen den Willen des

Königs speziell für die Zeit zu übermitteln –

 

Es war nämlich eine ganz besondere

Zeit,

denn es sollte bald

etwas Großes und Herrliches

im Hause des Königs geschehen !

 

Wer ein Ohr hat, höre….

 

Nun, diese Aufgabe, war keine Leichte,

denn viele von den Erreichten hörten

gar nicht richtig zu, weil sie….

oder Andere wollten nicht hören, weil ihnen

das Gehörte schlicht nicht gefiel, weil….

naja, als erstes müßte man das heißgeliebte Steuer

abgeben, die Fahrt beenden und dann….

 

„Nein, wir sind gerade so schön in Fahrt, alles

läuft so prima, wir können nur den richtigen

Kurs haben – nein, wir fahren so weiter

– sicher ist sicher…

 

Wieder andere, aber ganz wenige, hörten gut zu,

erkannten die Wahrheit darin und zogen ihre

Konsequenzen….

 

So ging es einige Jahre. Es gab viel zu tun,

denn noch nicht alle Schiffe waren erreicht.

Die gesamte Crew und natürlich besonders

der Kapitän, waren sehr fleißig; sie gaben alle

ihr Bestes und leisteten viel für und

im Namen des Königs.

 

Doch plötzlich in all diese Geschäftigkeit hinein,

brach eine riesige Welle, die alles zu zerborsten

drohte:

Einige Offiziere bekamen Streit untereinander

und es begann ein richtiger Machtkampf unter

ihnen und ihren Anhängern – plötzlich

 

Gehe ich den Worten nach

die ich heute gesprochen

so überfällt mich Angst:

Was haben sie inzwischen angerichtet ? –

______________________________________________

Passierte etwas Schreckliches: ein Mannschaftsmitglied ging aus unerklärlichen Gründen über Bord

– sollte es sie aufrütteln aufzuhören,

so wurde jetzt sogar der Streit noch heftiger

und erfaßte immer mehr von der Mannschaft.

______________________________________________

 

Solange sie auf meiner Zunge waren,

gehörten sie mir.

Jetzt gehen sie ihre eigenen Wege,

fortstrebend wie Jagdhunde beißen sie

sich fest an wehrlosen Opfern,

schnüffeln im Unterholz

und reißen an unschuldigem Fleisch.

 

Als der König davon erfuhr, half Er ihnen,

die Wahrheit zu erkennen und gab ihnen

viel Raum zur Buße und Umkehr.

So gab es eine große Reinigung an Bord und

hinterher erschien alles und alle blitzeblank.

 

Nach dieser Wahrheit,

die ER enthüllt hatte,

konnte man nicht mehr der Gleiche bleiben,

der man vorher war und man musste

IHM noch treuer werden.

Entweder ging man von nun an vorwärts,

oder – ……

Zu dieser Zeit nun –

und es war eine ganz besondere Zeit,

denn es sollte bald

etwas Großes und Herrliches

im Hause des Königs geschehen –

entschied der König sein Volk

 

auf Herz und Nieren zu prüfen !

 

SEINE Prüfungen begannen –

aber nicht nur mit den „anderen“ – nein

hauptsächlich und besonders mit denen,

die unter SEINER Flagge fuhren.

Denn ihnen hatte ER sich in einem besonderen Maß

anvertraut – sie und gerade sie – hatte ER

für diese besondere Aufgabe ausgewählt.

Und ganz besonders sollten natürlich die ge-

prüft werden, die die meiste Verantwortung

bekommen hatten, nämlich die,

 

„die etwas zu sagen hatten“

an Bord.

 

Denn noch nie konnte der König der Könige durch

äußere Leistungen zufriedengestellt werden.

 

ER wägt das Herz,

die Aufrichtigkeit der Gesinnung,

den Gehorsam und die Treue

IHM gegenüber !

 

In solch besonderen Zeiten

und wenn es nötig wird,

beruft der König persönlich ein Mannschaftsglied,

das dafür auserwählt wurde,

auf den Mast hochzuklettern und den

Überblick zu erhalten –

In besonderen Zeiten wie dieser

 

         „Siehe, ICH habe dein Angesicht

         so hart gemacht wie ihr Angesicht

         und deine Stirn so hart wie ihre Stirn.

         Ja, ich habe deine Stirn so hart

         wie einen Diamanten gemacht,

         der härter ist, als ein Kieselstein.

         Darum fürchte dich nicht,

         entsetze dich auch nicht vor ihnen,

         denn sie sind

         ein HAUS des WIDERSPRUCHS.

         Alle meine Worte, die ich dir sage,

         die fasse mit dem Herzen und

         nimm sie zu Ohren !“

„Sie hören oder lassen es“

 

und nun     Wer ein Ohr hat, höre

Weil ihr dieses Wort verwerft,

und auf Unterdrückung und Arglist vertraut,

darum wird für euch diese Schuld wie ein

sturzbringender Riß sein…

 

Durch Umkehr und Ruhe,

Stillsein und Vertrauen,

                   werdet ihr gerettet –

 

Aber ihr habt nicht gewollt –

 

Während der für diese spezielle Aufgabe

Berufene nun beginnt am Mast hochzuklettern,

sagen die, die an Bord etwas zu sagen haben:

„Halt, was machst du da ?

Wir haben dir nicht gesagt, daß du da hoch sollst !“

 

„Gut, aber ich habe vom König persönlich den Befehl

erhalten hier hochzuklettern“ –

und klettert weiter – vorwärts…

 

„Befehle erhälst du vom König nur durch uns, alles

andere ist verkehrt“ – sagen sie.

 

„Ich muß weiter…Im Licht des Erschauten

weiter ohne mich mit euch zu vergleichen oder

euch richten zu wollen“

und klettert weiter – vorwärts…

 

„Komm wieder runter, du brichst das Gesetz!“

 

„Aber, ich will das Gesetz nicht brechen, ich will nur das „tun, was ich gehört habe“;“

da sieht er plötzlich eine dunkle Wolke auf

sich zukommen und für einen kurzen Moment konnte

er in ihr den Feind des Königs, der große Zauberer,

erkennen und bedrohlich kommt sie immer näher,

so daß er es mit der Angst zu tun bekommt

und ruft um Hilfe.

 

„Siehst du“, – sagt eine, die etwas zu sagen hat,

„das habe ich schon kommen sehen. Das hast du

nun von deinem Alleingang. Komm also lieber wieder

herunter, dann helfen wir dir.“

 

„Nein, ich kann nicht. In diesem Fall muss ich dem

König mehr gehorchen als euch, auch wenn ich dann keine Hilfe bekommen kann“ – klettert weiter – vorwärts…

 

Unterdes ging das Leben unten weiter.

Ein wichtiger Einsatz stand bevor und es gab viel

zu tun…

 

Die, die etwas zu sagen hatten, riefen zu ihm hoch:

 

„In deinem verwirrten Zustand und von dort oben kannst

du ja unmöglich irgendwo – und –wie eingesetzt werden –

Du kannst dich aber trotzdem nützlich machen und

Für uns beten und zwar täglich

Gruppe 3 – 18 h – Unterdeck“

 

Beten, das wollte er auch gerne tun, aber nur unter

SEINEN Bedingungen und unter Seiner Führung, denn

unter SEINEM Befehl war er hier, wo er stand.

 

Da riefen sie:

 

„Hey, warum betest du nicht – du bist verletzt

und trotzig.“

 

„Aber, ich bete….“ – klettert weiter – vorwärts…

 

„Davon sehen wir nichts. Du benimmst dich äußerst

merkwürdig – du führst doch irgendetwas gegen

uns im Schilde!“

 

„Hört, was ich sehe:

 

Des Königs Volk unter SEINER HERRSCHAFT zu sein,

wird euch entzogen – verkehrtes Geschlecht…

…Es wird einem Volk gegeben, das tut was dieser

Berufung entspricht:

Das Geschlecht Davids

Menschen, nach dem Herzen Gottes.“

 

„Du willst uns Böses –

dabei bist du es der die Tradition gebrochen

und das brüderliche Band zerrissen hat.

So gehörst du von nun an nicht mehr zu uns,

bis du wieder vernünftig geworden bist und

deinen alten Platz wieder eingenommen hast,“ –

sagten die, die etwas zu sagen hatten, zu ihm dort oben.

 

„Es zerreißt mir das Herz, aber in diesem Fall muss

ich dem König mehr gehorchen als euch.

Ihr seid in meinem Herzen – aber bitte gebt mir

Raum in euren Herzen !“

 

         „Siehe, dieser ist gesetzt

         zum Fall und Aufstehen vieler

         in diesem Volk

         und zu einem Zeichen, dem widersprochen

         wird;

         aber auch deine eigene Seele wird ein

         Schwert durchdringen,

         damit die Überlegungen aus

         vielen Herzen offenbar werden.“

 

„Hört, was ich sehe:

Wer ist sie, die da hervorglänzt

Wie die Morgenröte.

Schön, wie der Mond.

Klar, wie die Sonne.

Furchterregend wie Kriegsscharen – ?“

 

Der Kapitän schaut erstaunt zum Himmel auf.

 

„Ich weiß, wer sie ist…“, sagt er.

 

Eine erwidert:

„Was redest du da für hochgestochene Sachen,

komm lieber wieder runter. Das da oben ist für

dich nichts, da kommt nichts bei raus.“

 

„Hört, was ich sehe,

Hört, was ich gehört habe:

Der Geist des HERRN ruht auf mir,

ER hat mich…..

 

„Halt“, schreit eine, die etwas zu sagen hat –

ich sehe und höre, daß hier der große Zauberer

im Spiel ist.“

…und einer, der etwas zu sagen hat, meint:

 

„Man könnte ja fast annehmen, du meinst dich

selbst damit – unbegreiflich !“

 

Der von Gott gesandte

         Spricht die Worte Gottes

         Denn Gott erfüllt ihn

         Ganz mit SEINEM Geist.

         „Mein Vater ist noch am Werk

         und ich bin es auch.“

         Daraufhin waren die Juden noch

         Fester entschlossen, ihn zu töten,

         denn Jesus hatte nicht nur

         die Sabbatvorschriften übertreten,

                   ER stellte sich sogar

                   Mit Gott auf eine Stufe.

 

         Ich und der Sohn sind eins.

 

Die restliche Mannschaft reagierte

auf diese „Unbegreiflichkeit“ recht unterschiedlich

( welche von Beiden ? ) –

 

Der Kluge soll nicht stolz sein

auf seine Klugheit.

Der Starke nicht auf seine Stärke

und der Reiche nicht auf seinen Reichtum.

Grund zum Stolz hat nur der,

„der MICH erkennt

und begreift, was ICH will !“

 

aber genau nachgeprüft, haben sie es dann doch

nicht, schließlich waren sie Personen in Amt

und Würden und vom Kapitän persönlich eingesetzt,

so musste man ihnen einfach vertrauen….

schließlich will man ja treu und gehorsam sein !

 

Nun versammelten sich einige, die etwas zu sagen hatten, um das soeben vom Kapitän gehörte:

Ein Herz und eine Seele,

in die Praxis umzusetzen.

 

„Hört, was ich sehe,

                   Ein Herz und eine Seele

                   Zuerst mit IHM.

 

Eine sagte nun:

„Ich kenne genau die Gründe….und weiß um den Ursprung, ab wann es mit dir so gekommen ist:

Seit der Zeit der großen Reinigung,

hast du dich so verändert…

Wenn du so weitermachst, landest du noch

In der Irrenanstalt.“

 

         Gekommen

Sind die Tage der Heimsuchung

         Gekommen

Die Tage der Vergeltung.

ISRAEL wird es erkennen –

Ein Narr

         Ist der Prophet,

verrückt der Mann

                   des Geistes.

 

„Schweigen“, kommt von dem dort oben.

 

„Hörst du nicht, wenn eine Schwester im Geist

des großen Königs zu dir spricht ?“ sagt da die Andere.

 

„Schweigen“ –

 

Und noch eine Andere sagt:

„Das alles, was bisher mit dir geschah, hat dich

sehr verletzt und du bist trotzig und verstockt

geworden.

Du mußt das jetzt einsehen, nur das kann die

Lösung von allem sein, also

Tue Buße und kehre um !“

 

„Wehe denen,

die das Böse gut nennen

und das Gute böse,

die Finsternis zu Licht machen

und Licht zu Finsternis,

die Bitteres zu Süßem machen

und Süßes zu Bitterem.

Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und

Sich selbst für verständig halten ! Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden !“

 

 

„Worüber soll ich Buße tun, sagt der

da oben, folgte ich doch nur von ganzem

Herzen SEINER Weisung…

So muss ich Buße tun darüber, dass ich euch misstraue,

da ich nicht tat, was ihr mir sagtet…-

und dennoch

In diesem Fall muss ich dem König mehr gehorchen

als euch,“ klettert weiter – vorwärts…

 

„Also, riefen sie da von unten, du hast jetzt

Buße getan und kehrst trotzdem nicht um ?“

 

„Du stehst da oben doch wie auf einem verdorrten

Baum und alles was du sagst klingt irgendwie

verdorrt,“ sagt einer, der etwas zu sagen hat.

 

„Es zerreißt mir das Herz.

Ihr seid in meinem Herzen, aber bitte, gebt mir

doch Raum in euren Herzen.“

 

„Du machst einen Alleingang, das kann nicht

gut gehen – komm, wir reden nochmal über

alles bei Kaffee und Kuchen,“ sagt eine die

etwas zu sagen hat.

 

Außerdem, was hast du denn genau vor – man

muss doch wissen, was man tut.“

 

„Ich kann euch keine logische Begründung nennen,

aber wenn ihr wollt,

vielleicht….bestimmt….soll ich –

Das Einzige, was ich sicher weiß, ist, das der

König weiß, was ER tut.“

 

„Aber du tust nicht was die Offiziere dir sagen“,

sagt da eine, da stimmt doch etwas nicht.

Wir waren doch sonst immer ein Herz und eine Seele

und jetzt ist wie ein Schleier zwischen uns.“

 

„Ja, das spüre ich auch – aber an mir liegt es nicht.

Und du hast Recht und kann und will mich auch

jetzt bewusst nicht mehr diesen Offizieren unterordnen.“

 

„Aha, da haben wir es – ungeheuerlich, du

rebellierst also gegen unsere Offiziere.“

 

„Was soll ich denn tun, ich höre auch SEINE

Stimme und die sagt mir etwas anderes als das,

was die Offiziere sagen.

Kannst du mir denn nicht ein wenig vertrauen…- ?“

 

Ein Sturm kam auf.

Ganz hinten an Land sah man eine Traube Menschen

stehen, die von weitem alles beobachteten, sie riefen:

„Was machst du denn da, bist du jetzt vollkommen

verrückt geworden, komm sofort runter, bei dem Sturm kannst du doch nicht da oben bleiben und

womöglich noch höher klettern.“

 

„In diesem Fall muss ich dem König mehr gehorchen

als euch“ – klettert weiter – vorwärts…

 

Da riefen sie zur Mannschaft:

„Tut doch etwas, das ist doch verrückt, daran seid

nur ihr Schuld !“

 

„Wir ?“, entgegneten die auf dem Schiff.

„Wir haben keine Schuld. Wir finden es genauso

verrückt wie ihr !“

 

„Ach, lasst ihn doch – ruft eine, die etwas zu sagen

hat. Er muss jetzt gerade oben bleiben, damit er

endlich bekommt, was er verdient hat.

Lasst ihn ruhig mal auf den Bauch fallen.“

 

Dann schimpfte eine aus der Mannschaft, die so

langsam die Geduld verlor zu ihm hoch:

 

„Du elender Abenteurer, du willst ja immer

nur etwas besonderes erleben !“

 

(„Schweigen – von oben – es tut so weh und

dennoch IHM vertrauen“) – klettert weiter – vorwärts…

 

„Ja“, sagt da ein anderer – und ich habe gehört,

dass er schon immer ein unbeständiges Leben

geführt hat. Es passt also alles zu ihm !“

 

„Ich bin oben“, ruft der auf dem Mast.

 

Hört, was ich sehe

„Es ist mit euch 7 mal schlimmer geworden

als es vorher war, denn Umkehr blieb aus !“

 

„Wenn du so etwas ungeheuerliches sagst, musst

du das auch beweisen können,“ erwidert einer, der etwas zu sagen hat.

 

„Ich, bin der Beweis.“

 

„Das ist uns alles zu phantastisch.

Wir wollen dich nicht mehr hören, denn

du bist und bleibst ungehorsam, töricht und

verstockt.“ –

 

„Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen

an Herz und Ohren.

Ihr widerstrebt

allezeit dem Heiligen Geist.“

 

Eine, die etwas zu sagen hat, hielt ihm dort oben einen Brief hin und sagte:

„Endlich muss dir mal jemand die Wahrheit über dich sagen. Ich habe alles ganz genau durchblickt. Der Kapitän lehrte uns kürzlich von Zauberei in des Königs Volk. Es gibt tatsächlich fromme Hexen(meister).

 

Nun, ich sage dir, dass du so einer bist und du hälst das Hexenzepter in der Hand.

 

Du bist aber noch nicht verloren. Wenn du umkehrst

und herunterkommst, helfen wir dir gerne,

dich von all diesen Unordentlichkeiten zu befreien

– nun, wie findest du das ?“

 

„Ja, nicht schlecht, du hast wie immer recht,“

sagt der oben und er fühlte sich sehr schlecht !

 

Ein Unteroffizier, der alles mitbekommen hat,

ist etwas unsicher darüber, was er da eben

gehört hatte, doch er sagt:

 

„Ich kann und will mich nicht darum kümmern,

denn ich habe eine verantwortungsvolle Arbeit….“

 

Es verging einige Zeit, dann wurden

Wieder einige Stimmen laut:

 

„Du wirst dort oben so alleine doch verhungern

und verdursten“ –

 

Doch der dort oben, wurde

Vom König persönlich versorgt.

Er nährte ihn mit einer festen,

nahrhaften Speise und

tränkte ihn mit lebendigem Wasser.

 

„Auch kannst du dich dort oben gar nicht richtig

waschen und wer sagt dir, daß du dreckig bist ?“

 

Doch der dort oben

Trug das Gesetz des Königs

Im Herzen

So wurde er erst gar nicht dreckig

Und konnte sich solch großangelegten

Waschungen sparen.

 

„Schau uns an, wir haben unseren Kapitän hier

unten, der es uns sagt, gerade haben wir

wieder eine große Reinigung hinter uns und

sind wieder blitze – blank.

Der König lässt uns eben nicht laufen.“

 

„Und ich, Brüder, konnte nicht

zu euch reden als zu Geistlichen,

sondern als zu Fleischlichen

als zu Unmündigen in Christus.

Ich habe euch Milch zu trinken gegeben,

nicht feste Speise, denn

ihr vermochtet es noch nicht.

Ihr vermögt es aber auch jetzt noch

Nicht, denn ihr seid noch fleischlich.“

 

„Wir lernen so – viel vom Kapitän, du

wirst dort oben allein verkümmern.“

 

„Unter der Fürsorge des königlichen Hirten,

empfange ich alles, was ich brauche!“ sagt der dort oben.

 

„Ja, du hast recht“, sagt von unten eine, „aber

das gilt nur für gehorsame und treue Schafe.“ –

 

Doch der dort oben

War gar nicht allein, sondern

Auf Einzelposten mit Gott

Und da ist noch niemand verkümmert

Und sein Lehrer war kein geringerer

Als ER selbst.

 

„Ich habe gelernt, was mir in dieser Zeit zu lernen bestimmt war.“

 

Ich liebe Dich, mein König,

denn durch Dich bin ich stark !

Du bist mein Fels, meine Burg,

Mein Retter.

Du bist mein Gott, meine sichere Zuflucht,

Mein Beschützer

Mein starker Helfer,

meine Festung auf steiler Höhe.

Ich preise Dich.

 

Inzwischen war der Sturm stärker geworden

Und der Mast schwankte gefährlich hin und her. –

 

( „Nur fest stehenbleiben und vertrauen. Ich wage keinen Zentimeter – breit zu weichen,

denn der König selbst, hält mich an meinem Platz!“ )

 

Als der Sturm sich gelegt hatte:

 

„Hört, ich habe alles gut überstanden.

Es war mehr als nur Bewahrung, das müßt ihr

Doch erkannt haben….und es wird als nächstes…“

 

Da ruft einer, der etwas zu sagen hat zurück:

 

„Ich habe die ganze Zeit für dich gebetet, damit

dir nichts passiert und wie wir alle sehen,

ist es ja auch noch mal gut gegangen.“

 

( „Schweigen“ )  – von oben.

 

„Ach, bevor ich es vergesse und du dich in

den nächsten Sturm begibst, möchte ich dich

daran erinnern, dass du mir noch etwas

schuldig bist – sicherlich willst du doch dein

Gewissen damit nicht belasten, also komm

runter und bring das in Ordnung.

Ich nehme derweil etwas von dir als Pfand.

 

( „Schweigen“ ) – von oben.

 

         „Wer ein Ohr hat, der höre“

         Heute, bin ich Sein Werk(zeug)

         Heute – hören – gehorchen – gehen – oder

                   Etwa stehenbleiben und hören.

Der Geist weht wo er will und du

         Hörst sein Sausen wohl,

aber du weißt nicht, woher er kommt

         und wohin er fährt.

 

„Das soll alles sein, was du uns zu sagen hast ?“

rufen Stimmen von unten, wir wussten doch gleich

das das nichts bringt dort oben !“

 

„Wer ein Ohr hat, der höre.“

 

Das Volk, das nicht auf die Stimme des HERRN,

Seines Gottes hört und keine Zucht annimmt !

„Die Treue ist verloren gegangen und aus ihrem

Mund getilgt.

ICH habe acht gegeben und gehört,

sie reden, was nicht recht ist.

Wasche deine Bosheit von deinem Herzen ab,

damit du gerettet wirst.

Fürwahr, ich bin denen gut,

Die reinen Herzens sind.

Hört, was ich sehe.

Sie sind nun vereint im ewigen Hause des

Königs – sie sind so unterschiedlich in „Rasse“ und

„Religion“, doch haben sie alle dasselbe Herz

und einen Vater.

…dass Gott dem Abraham

aus diesen Steinen Kinder

zu erwecken vermag

und es verbindet sie das Band der Liebe zu ihrem

König und untereinander.

 

Die Liebe der Braut !

 

Kein Wasser kann die Glut dieser Liebe löschen

Und keine Flut schwemmt sie je hinweg.

Wer meint, er könne solche Liebe Kaufen,

der ist ein Narr, er hat sie nie gekannt !

 

Darauf sagt einer, der etwas zu sagen hat:

 

„Was du da sagst, das kennen wir doch alles

schon, das ist doch nichts Besonderes.

Du hast doch bestimmt noch mehr zu erzählen –

Nun mal los – ich möchte etwas handfestes hören,

auch möchte ich von dir lernen…!“

 

( Darauf „Schweigen“ ) – von oben.

 

Darauf sagt er:

„Dein Schweigen kommt mir langsam sehr verdächtig vor. Du musst ja ganz schön in den Fängen des großen Zauberers verstrickt sein !“

 

Nach einiger Zeit meldeten sich zwei Unteroffiziere.

 

„Erzähl uns – was hast du bisher alles erlebt dort oben ?

Sicherlich hast du doch tolle Sachen erlebt…“

 

„Ja, das habe ich.

Aber in diesem Fall gibt es nur eine Antwort.

 

Der König selbst wird euch Antwort geben.

 

Selig sind, die reinen Herzens sind,

denn sie werden Gott schauen.“

 

„Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding.

Wer kann es ergründen ?“

 

„ICH, der HERR, kann das Herz ergründen

und die Nieren prüfen

und gebe einem jeden nach Seinem Tun

und den Früchten seiner Werke.“

Das Leben ging weiter.

 

für den da oben

wo sich derweil kein Lüftchen regte, alles war

still – sehr still – obwohl er doch in großer Erwartung

war was nun kam !

Sei stille dem HERRN

Und warte auf IHN

 

und für die da unten lief alles wie gewohnt.

Der Kapitän war seinem Auftrag treu

und seine Crew war ihm treu

und die Mannschaft wie immer den Offizieren.

Es passierte viel und es gab große Erfolge

aufzuweisen.

 

Wir können vieles tun und bezeugen

Wir können bis zu einem gewissen Grade

Im Segen Gottes wirken und

Wunderbare Gebetserhörungen erleben

Aber wo der menschliche Eigenwille

Regie führt und Sünde geduldet wird,

wo Traditionen jeglicher Art das Geschehen

bestimmen

oder Lehren und Bewegungen

und christliche Leiter

zu Götzen werden

da ist die Herrlichkeit Gottes

gewichen.

 

Und sie kehrt nie mehr dorthin zurück.

 

Du kannst Heiligung predigen, Seminare abhalten, Erfolg im Dienst haben, Offenbarungen und Wunder erleben,

doch das „Allerheiligste“ ist leer !

 

 

Und wie ging es mit ihm dort oben.

Weiter, wo nichts mehr passierte ?

 

Einfach -, war es nicht.

 

Da war die Einsamkeit, die Trauer über den

Verlust seiner Geschwister dort unten und darüber,

daß sie ihm nicht vertrauten.

 

„Meine Augen sind müde

vom Weinen und

ich bin müde vom vielen Seufzen.

Gehe ich den Worten nach,

die ich gesprochen,

so lähmt mich die Ohnmacht:

Wie sie der Wind fortträgt !

Wie ungehört sie verhallen !

So fruchtlos mein Reden,

als hätte ich immer geschwiegen

und ganz ohne Wirkung auf die,

die ich verändert gern hätte.“

 

Alles verloren haben – verlassen haben und

von allen verlassen sein, obwohl –

Doch er es war der ging !?

 

„Nicht ICH habe euch verlassen, ihr habt mich verlassen!“

 

Geschmäht, gehaßt, verspottet und verachtet

Ja –verworfen

Wenn er auch nichts mehr hatte, um sich zu „vergnügen“,

so hat er sich doch unter die Weisungen des Königs

gedemütigt, denn

oft sprachen seine Gefühle eine andere Sprache,

doch was kümmerte ihn sein eigenes Wohlergehen ?

Einfach, – war es nicht.

 

 

Das Feuer der sengenden Sonne hatte so langsam alle seine eigenen Ziele verbrannt.

 

„Mein Ziel ist Gott

ER SELBST

Auf jedem Weg – um jeden Preis“

 

Persönliche Interessen, Wünsche und Sehnsüchte

für und im Volk des Königs mussten hier oben

bis aufs Letzte zurückgestellt werden – wie gerne würde er jetzt…. – wäre er jetzt – …. – würde er jetzt gern dies oder jenes tun.

STILLE !

 

Große, gefährliche Raubvögel versuchten ihn

immer wieder anzugreifen.

 

KAMPF !

 

Seine Seele starb so langsam dahin

 

VERTRAUEN !

 

Doch Ruhe und Frieden sind nun sein Teil

 

WARTEN !

 

Schmerzen, Kälte, Dunkelheit – Ausgelaugtheit

aber diese Gefühle konnten nur noch seinen äußeren Menschen durchdringen, ließen aber den Inwendigen unberührt.

Alle SEINE Wege sind gut –

 

Wenn es auch manchmal schien, als habe sogar

Der König ihn verlassen und Menschen ihn vergessen,

blieb er doch unbeweglich und fest dort oben stehen

 

Ich bin über alle Maßen gebeugt.

Und wenn sich mal jemand an ihn erinnerte:

 

„Na, wo ist denn nun dein König ?

Nichts, hat es gebracht, dein Einsatz

geschieht dir ganz recht so, denn

 

Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden !“

 

 

„Mein König !

Lass beschämt werden

die Übermütigen

und sich zu mir wenden

die, die dich fürchten und

die Deine Zeugnisse erkennen.“

 

Dann standen unten wieder welche, schauten zu ihm hoch und eine, die etwas zu sagen hatte, rief hoch:

 

„Du machst es dir einfach dort oben.

Ruhst dich schön aus, hast niemanden

an dem du dich reiben kannst, so wirst

du niemals etwas werden.

Allein hier unten in der rauhen Realität der

Gemeinschaft kann man sich positiv verändern.“

 

Eine Andere steht unten und schaut „schweigend“

zu ihm „runter“

„Lange nichts Gutes mehr von dir gehört.“

 

„Bis wir und andere das Eingreifen des Königs

sehen, bedarf es der Geduld,“

ruft der von oben zurück.

 

Geduld ist nicht Gleichgültigkeit, sondern wie ein starker Fels.

 

Nun machte sich sogar einer auf den Weg,

den dort oben zu besuchen.

 

Andere rieten ihm davon ab:

 

„Unseren Segen dafür hast du jedenfalls nicht – und jammere nicht, wenn es dir hinterher schlecht geht, du weißt ja, was mit ihm los ist….-

 

Nun, er kam dann doch auf eigene Verantwortung

und ganz in Liebe und Verständnis gehüllt

und doch:

 

„Du musst doch irgendetwas tun

für des Königs Volk und überhaupt…

warum hast du keine Gemeinschaft mit uns ?“

 

trotzdem, ein schöner Besuch.

 

„Danke, dass du gekommen bist,

hat mich wirklich gefreut,

aber nun wird es Zeit für dich zu gehen…“,

sagt der da oben.

 

Danach meldete sich eine Gebetsgruppe zu Wort:

„Wir haben Worte vom König für dich empfangen,

höre gut zu:

Wenn wir im Lichte wandeln, wie ER im Licht ist,

dann haben wir Gemeinschaft miteinander.

 

Wir vermissen dich sehr, und hoffen

dass die Situation sich bald ändert.“

 

„Danke, gleichfalls !“

schweigt der von dort oben.

 

Die Situation veränderte sich tatsächlich.

 

Einer, der etwas zu sagen hatte, rief plötzlich zu

Ihm hoch:

 

„Hier unten gibt es dicke Luft.

Komm und lass uns mal darüber reden.“

 

Doch der da oben sah hierzu keinen Grund !

 

Dann kamen zwei sogar zu ihm hoch und der eine sagte:

 

„Hier unten ist etwas geschehen, was du wahrscheinlich schon vor einiger Zeit gesehen hattest:

 

Eine bereits zweimal gereinigte alte Sache, begann erneut schmutzig zu werden.

 

Der alte Machtkampf der Offiziere flammte

wieder auf, doch diesmal hatte es Konsequenzen.

Denn der Kapitän sprach ein Machtwort und

setzte die betreffenden Offiziere ab !

 

Zwei von ihnen demütigten sich unter dieses Wort

und reinigten sich samt Anhang ein drittes Mal,

aber diesmal wirklich gründlich – Tag und Nacht.

Andere wollten nicht abgesetzt werden und setzten sich deshalb ab.

 

Sie bestiegen mit Anhang die Beiboote und gingen nun auf einen neuen Kurs, dem sog. Schmusekurs. Denn überall predigten sie von nun an Liebe, entschuldigten

sich für ihre Lieblosigkeit und warnten vor dem bösen

Kapitän und seiner Crew.

 

So einfach war das…

 

Jetzt meldete der dort oben sich wieder zu Wort:

 

„Wer ein Ohr hat, höre

 

An alle führenden Offiziere und Unteroffiziere

Hauptschiff und Beiboote

 

Zum ersten, zweiten und dritten Mal:

 

So zeugt der Hochmut ihm selbst ins Gesicht !

Und sie kehren nicht um allesamt

zum HERRN, ihrem Gott

und bei alledem suchen sie IHN nicht.

Ich wollte sie wohl loskaufen,

sie aber reden Lügen über mich.

Sie schreien zu mir,

aber es kommt nicht von Herzen,

sondern sie heulen auf ihren Lagern und sind

und bleiben treulos gegen mich !

Sie wenden sich zwar um,

doch nicht zu MIR !

Nun, sie sind wie ein schlaffer Bogen geworden

mit dem man das Ziel nicht trifft.

Ihre führenden „Männer“ werden fallen

Wegen der Verwünschung ihrer Zunge,

weil sie mich in ihrer Überheblichkeit verspottet

haben,

weil ihr das Herz des Gerechten

mit Lüge verzagt macht, obwohl

Ich ihm doch keinen Schmerz zugefügt habe.

 

ICH werde mein Volk

Aus eurer Hand erretten !

 

Von unten hörte man nun folgendes !?

 

„Was macht denn der da oben eigentlich.

Hat er nicht oben etwas gesagt ?“

 

„Ach der, der ist oben unwichtig. Erst sich aus der

Verantwortung stehlen und dann schlaue Kommentare

Abgeben.

Wir hier unten müssen doch alles machen. Auf uns

Liegt die Verantwortung für die ganze Welt,

sagten die auf dem Hauptschiff.

Und du da oben ? Wann willst du dich uns

endlich stellen ?

Wie lange willst du noch so untätig rumstehen ?“

 

„Das Leben lassen für die Schafe !“

 

Also wir sind jedenfalls auf dem richtigen

Schiff und wir werden auch so weiterfahren.

„weiter – weiter, immer weiter

bloß nicht anhalten

Nein – lieber noch ein zweites Schiff

Und morgen eine ganze Flotte.

Und überhaupt wir sind gerade so schön

in Fahrt, alles läuft so prima.

Wir können nur den richtigen Kurs haben.

Nein, wir fahren so weiter…

 

Das Volk, das nur hören will, was ihm gefällt

 

Utopie oder Realität ?

 

Wer ein Ohr hat, der höre.

 

„Halt, haltet an.                               AN ALLE !

Gebt das Steuer aus der Hand.

Wohin weht euch der Wind ?

 

Was gestern noch ein Segen

aus Gott war, ist heute faulig

gewordenes Manna, weil…“

 

Vom Hauptschiff hört man hierauf nur ein

lautes Schweigen.

Was denken sie wohl ?

Doch von den Beibooten wurden einige Stimmen

laut.

 

z.B. sagt einer, der etwas zu sagen hatte:

 

„Ganz nett, deine neueste Botschaft – und Entschuldigung, daß ich damals so lieblos

zu dir war – und jetzt sitzen wir ja sozusagen

in einem Boot. Wir müssen uns bald

mal treffen…

 

und die andere, die etwas zu sagen hatte, sagt:

 

„Hast du denn da oben gar nicht mitbekommen,

dass wir in diesem Haufen gar nicht mehr sind ?

Ich meine nur, weil du alle angesprochen hast.

Außerdem, solange du schon da oben bist und

was du Ärmste alles durchgemacht hast,

brauchst du jetzt dringend Heilung.

Du musst ja über und über verletzt sein.

Der HERR will dich heilen – komm runter,

wir sollten uns treffen !“…..so einfach ist das.

 

„Du wirst von mir hören,“ sagt der dort oben.

 

Gehe ich den Worten nach,

die ich gesprochen,

so packt mich der Zorn:

Wie sie zerschellen

An glasharten Wänden.

Wie sie zerpflückt werden, verdreht

und ihres Sinnes beraubt !

 

Wer ein Ohr hat, der höre

Sie hören oder lassen es.

 

Wann wirst du endlich begreifen und erkennen,

dass es um etwas ganz anderes geht.

 

Es geht um das Werk des HERRN in dir !

 

Und nicht darum, ob du im „Werk“ bist oder nicht.

Alle Treuen und Gehorsamen sind im Werk.

Oder sind es etwa die, die nicht mehr im Werk…? –

 

Laß doch mal alles was du gerade bist und

tust liegen und höre ! –

 

Unmöglich ? –

Ja, die Beschäftigung ist groß

Und wer keine (mehr) hat,

Der sucht sich welche.

 

es ist genau das, was du von all den anderen erwartest, damit der Leib Christi entstehen kann !

 

Und bei alledem suchen sie IHN nicht !

Im September 1990 verkündete der HERR

Die Sendschreiben

 

„Kehrt um“, sonst…

 

Seine Prüfungen begannen nicht nur mit den anderen,

nein, in der Hauptsache mit uns, der Werkfamilie !

 

Realität oder Utopie ?

 

Und besonders die „Ältesten“ und dieser „Älteste“

bist du auch heute noch, ob nun im Werk oder nicht.

 

Ihr seid blind für die Dinge, die

zu eurem Frieden dienen.

Es ist entsetzlich, dass ihr euch

An einer Stelle befinden könnt,

wo der Geist Gottes euch ungehindert

erreicht und das ihr dennoch eure

Verdammung in den Augen Gottes

verstärkt.

Mehr als ein Mal hat Gott euch

den fremden Gott von Angesicht zu

Angesicht gegenübergestellt.

Es gelang euch gerade noch, jeder

auf seine Art, durch die Krise hindurch-

zuschlüpfen, jeder auf seine Art.

Und noch immer seid ihr im Besitz

des fremden Gottes.

 

Wenn doch auch du erkannt hättest…

 

„Wenn doch auch du erkannt hättest,“

diese Worte schließen unsere schuldvolle

Verantwortlichkeit in sich:

 

Gott macht uns verantwortlich für das,

was wir nicht erkennen !

 

„Aber nun ward es vor deinen Augen „verborgen“ –

weil du jene Neigung niemals aufgegeben hast.

Oh, die unermessliche Traurigkeit über das,

 

„es hätte sein können !“

 

Gott öffnet Türen, die verschlossen worden sind,

nie wieder und

diese Tür ist endgültig zu !

 

ER öffnet andere Türen, doch erinnert ER uns daran,

daß es Türen gibt, die wir verschlossen haben !

 

Erschrick nicht oder besser

Erschrick, wenn Gott dir die

Vergangenheit zurückruft, denn sie

ist nach wie vor aktueller denn je

und aktueller als alles, was du meinst,

im Moment am Wichtigsten ist.

 

Lass der Erinnerung daran ihren Lauf.

Sie ist mit ihrer Zurechtweisung, Züchtigung

und ihrem Leid eine Dienerin Gottes !

 

Du wiegst dich in Sicherheit und denkst alles

ist gut und richtig und es wird noch besser, doch

 

So wird es nicht weitergehen.

Gott wird sich zur rechten Stunde

Erheben und zwar dann, wenn

Es am meisten zu Seiner Ehre dient !

 

Durch Umkehr und Reue,

Still sein und Vertrauen werdet ihr…

 

Hast du mir jemals vertraut seitdem die Geschichte mit uns anfing ?

 

Was willst du von Geschwistern eine Apostelgeschichte hören, denen du gar nicht vertraust ?

 

Nein, „nur wer dich hören will, dem sollst du

Dich anvertrauen,“ so hat der HERR zu uns gesprochen.

 

Hörst du mir jetzt eigentlich zu ?

Vertraust du mir ?

 

Dann kannst du mich auch hören.

 

Im Dezember 1990 baten wir euch: Gebt uns Raum

in Euren Herzen –

 

Wer hat es getan, seitdem die Geschichte mit uns anfing

Geschichte, die Gott gemacht hat, mit uns allen

 

Und mein Vater ist noch am Werk

Und ich bin es auch“

 

Wir sind noch nicht am Ende.

Auch für dich nicht, der du noch rechtzeitig,

wie du meinst, den Absprung aus dem Werk

geschafft hast, oder du gehen mußtest und dich nun für richtig hälst – oder auch nicht.

Für dich, der du dich so sicher fühlst, weil du

Noch im Werk bist und dich natürlich auch richtig fühlst.

 

Nein, hier ist nur derjenige im Werk, der IHN erkennt und begreift was ER will !

 

Gehe ich den Worten nach, die ich gesprochen,

so sehe ich ratlos

ihrem Fortgehen nach.

Kehrt keines denn jemals zurück ?  – Doch

 

Es war, ist und bleibt

SEINE SACHE

 

„Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und läßt wachsen, das sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen.

So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein:

Es wird nicht wieder zurückkommen,

 

sondern wird tun,

was mir gefällt !!! und:

Er wird an Babel ausführen, was IHM gefällt und

Sein Arm wir die Chaldäer richten.

 

Das Volk, das nur hören will,

was ihm gefällt !

 

Utopie oder Realität ?

 

Eine Gleichnis-Geschichte

 

Das Ende wird ein neuer Anfang…

 

„Jemand“, ruft zu ihm hoch:

 

„Es kommt mir so vor, als wärst du immer

noch hier unten bei uns….“

 

„Ja, das hast du recht. Ich bin da !

Ich habe „dich“ niemals verlassen noch vergessen !

 

Ich rufe „dir“        Befreiung                  zu

„du“ sollst             sehen                          können

„deine“ Wunden sollen verbunden werden

und der Kerker „deiner“ Gebundenheit geöffnet.

 

Ich rufe aus über „dir“

 

Das Gnadenjahr des HERRN

____________________________________________________________

Und den Tag der Rache für unseren Gott.

 

„Herunter Jungfrau, Tochter der Chaldäer.

Setze dich in den Staub !

Setze dich auf die Erde, wo kein Thron ist.

 

Decke auf deinen Schleier !

Hebe die Schleppe,

entblöße den Schenkel, wate durchs Wasser,

dass deine Blöße aufgedeckt

und deine Schande gesehen werde.

 

Ich will mich rächen, unerbittlich,

spricht unser Erlöser, der heißt der

______________________________________________

 

HERR Zebaoth, der Heilige Israels.